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Moral Ohne Gott? Eine Betrachtung Des Euthyphrondilemmas Daniel Jacobs

Moral Ohne Gott? Eine Betrachtung Des Euthyphrondilemmas

Daniel Jacobs

Published October 10th 2011
ISBN : 9783656024712
Paperback
68 pages
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 About the Book 

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,0, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit geht es um Fragen, die wahrscheinlich schon so alt sindMoreBachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,0, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit geht es um Fragen, die wahrscheinlich schon so alt sind wie die Menschheit selbst: Was ist gut? Was ist bose? Gibt es das objektiv Gute und Bose? Geht es demnach in unserem menschlichen Leben darum, jenes Gute und Bose zu erkennen, um dementsprechend richtig handeln zu konnen? Oder sind es im Wesentlichen die Folgen unserer Handlungen die entscheiden was gut und schlecht ist und somit Grundlage unserer Moralitat sein mussen? Seit der Antike bestimmen jene Fragen das Geschehen der Moralphilosophie und spiegeln zeitgleich ein Bedurfnis der Menschheit nach Handlungsstandards wider, welche ein gutes, menschliches Leben gewahrleisten sollen. Schon Platon befasste sich mit diesen Fragen und machte in seinen Werken immer wieder deutlich, dass es ihm um das Erkennen der Wesenheit dieser Dinge ging. So lasst er in den meisten seiner Werke, die in dialogischer Form verfasst sind, zwei oder mehrere Gesprachspartner argumentativ den Ursprung, beziehungsweise das Wesen verschiedener Tugenden ergrunden. So geht es im Falle des Euthyphrondialoges um die Bestimmung des Frommen. Der Anspruch dieser Arbeit besteht nun darin zu veranschaulichen, in wie weit es vernunftig ist, eine Moral ohne Gott zu vertreten oder ob unsere Moralvorstellungen zwangslaufig eines Gottes bedurfen. Hierbei ist zu beachten, dass das zu Platons Zeiten polytheistisch gepragte Weltbild auf ein, unserer Zeit entsprechendes Theistisches ubertragen wird, was jedoch, wie im Verlauf der Arbeit herausgearbeitet wird, fur eine Untersuchung des Themas selbst, irrelevant ist. Basis zur Diskussion stellt das Euthyphrondilemma dar, das sich aus einer Frage des Sokrates im Zuge der Bestimmung des Frommen ergibt. Zu diesem Zweck wird nun zunachst in Kapitel 2 der gesamte Euthyphrondialog nachempfunden. Erste problematische Formuli