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Die Egoistische Information: Eine Neue Sicht Der Evolution Des Lebens Peter Mersch

Die Egoistische Information: Eine Neue Sicht Der Evolution Des Lebens

Peter Mersch

Published March 11th 2014
ISBN : 9781496185686
Paperback
410 pages
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 About the Book 

Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer (Mitbegrunder der Evolutionaren Erkenntnistheorie): Merschs grosste Leistung besteht darin, dass er ein geeignetes Abstraktionsniveau fur eine universelle Evolutionstheorie gefunden hat. Es gelingt ihm, seine Theorie soMoreProf. Dr. Dr. Gerhard Vollmer (Mitbegrunder der Evolutionaren Erkenntnistheorie): Merschs grosste Leistung besteht darin, dass er ein geeignetes Abstraktionsniveau fur eine universelle Evolutionstheorie gefunden hat. Es gelingt ihm, seine Theorie so zu formulieren, dass sie sowohl die biologische als auch die soziale Evolution angemessen beschreibt. Insbesondere gelingt es ihm, das fur die Okonomik grundlegende Theorem der komparativen Kostenvorteile aus seinen Grundannahmen abzuleiten. Das ist genau das, was wir von einer universellen Evolutionstheorie erwarten. Mir scheint, dass hier die bisher beste Verallgemeinerung des Evolutionsgedankens vorliegt.Kurzbeschreibung Das Paradigma der egoistischen Information beruht auf der Vorstellung, dass jegliche Evolution der belebten Natur die Folge des Wirkens von Akteuren ist, die sich aufgrund der in unserem Universum geltenden physikalischen Gesetze so verhalten, als sei das Wissen, das sie uber sich und ihre Umwelt besitzen, egoistisch. Evolution ist in diesem Sinne ein wissensgenerierender Prozess.Theoretische Grundlage einer solchen Sichtweise ist die Systemische Evolutionstheorie, von der nicht nur gezeigt wird, dass sie fur einfache, nicht sozialstaatlich organisierte und ihr gesamtes Wissen in den Genen tragende Lebewesen mit Charles Darwins biologischer Selektionstheorie und Richard Dawkins Theorie der egoistischen Gene ubereinstimmt, sondern dass sich aus ihren Grundannahmen auch einer der elementarsten Satze der Wirtschaftswissenschaften - Ricardos Theorem der komparativen Kostenvorteile - herleiten lasst. Damit liegt erstmalig eine Evolutionstheorie vor, aus der nicht nur das Fundament der Biologie folgt, sondern ein Kernergebnis der Sozialwissenschaften ebenso.Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden wesentliche Aspekte der sozialen Evolution wie die Entstehung und Durchsetzung der fur menschliche Gesellschaften charakteristischen sozialen Arbeits- und Kompetenzteilung, der Ubergang zur Zivilisation und das Aufkommen menschlicher Superorganismen - insbesondere der Unternehmenswelt - evolutionar begrundet. Die Vertraglichkeit des Ansatzes mit der Population Ecology of Organizations-Theorie und weiteren ressourcen- und kompetenzbasierten Modellen der Evolutionsokonomik wird dargelegt. Auch erfahrt das in modernen menschlichen Gesellschaften vorherrschende demografisch-okonomische Paradoxon eine neue Erklarung.Fur naturliche eusoziale Gesellschaften - wie Honigbienensozialstaaten - kommt die Systemische Evolutionstheorie zum Teil zu anderen Prognosen als die in der Biologie priorisierte Theorie der Verwandtenselektion. Anhand von Gedankenexperimenten wird aufgezeigt, dass Letztere deren Organisation in entscheidenden Aspekten nicht prazise genug vorhersagen kann.